Begegnungsabend 2015

Bei schönstem Wetter fand der diesjährige Begegnungsabend statt. Besucher und Mitschüler hatten viel Musse, die verschiedenen Projektarbeiten der Drittklässler zu begutachten, zu testen und in gewissen Fällen sogar zu essen. Es war wieder eine bunte Mischung: riesig und winzig, durchdacht und mal probiert, schreiend laut und melodisch leise, ernsthaft und verrückt, brauchbar und naja...

Traditionell findet eine Publikumswertung der Arbeiten statt. Natürlich werden die Arbeiten vom Projektteam nach sachlichen Kriterien bewertet und benotet, doch an diesem Abend zählt Präsentation, Coolness und Werbung bei Verwandten und Bekannten.

Die Sieger dieses Jahrgangs konnten ein Diplom und einen Gutschein entgegennehmen:

1. Platz: Leah Varis Diamond Dress
2. Platz: Christian Truninger Pizza Ofen
3. Platz: Dechen Dhakyel Verzierte Torten

 

Triathlon

Es war ein perfekter Tag angesagt, dennoch war man sich unsicher über die Durchführung. Die Tage vorher waren empfindlich kühl und die Wassertemperatur im Bad sorgte für Disussionen. Am Morgen schlich eine ungenannt bleibende Lehrperson mit Digitalthermometer zum Becken, mass 18.4°, verkündete nachher aber selbstsicher 20°. Alles war in Ordnung...

Wohin wohl der Klassenpokal geht, welcher seit Jahren im Zimmer E16 steht. Eine motivierte S1A eroberte ihn 2013, und da 2014 Jahr kein Triathlon stattfand durften sie sich weiterhin daran erfreuen... Ob sie ihn erneut zu sich holen...?

Dies sind die Kategorien-Siegerinnen und Sieger:

Mädchen 1. Klassen Mädchen 2. Klassen Mädchen 3. Klassen

1.Samira Künzli

2. Ronja Fabech

3. Alina Fabech

1. Lucie Anderes

2. Selina Schmid

3. Debora Pfister

1. Nadine Hubschmid

2. Beatrice Vogelsang

3. Celina Bachofner

     
Knaben 1. Klassen Knaben 2. Klassen Knaben 3. Klassen

1. Alessandro Scrivano

2. Yannick Stadler

3. Patrick Reller

1. Adrian Schneider

2. Norbu Sakutshang

3. Patrick Rüegg

1. Lars Urbanitzky

2. Christian Truninger

3. Jonas Temiz

 

Gesamtsiegerin Mädchen: Nadine Hubschmid S3B
Gesamtsieger Knaben: Adrian Schneider S2A

Der Klassenpokal wurde aufgrund der guten Zeiten und der unerreichten "Mitmacher-Quote" von 95% der Klasse S1A verliehen. Mögen sie ihn zweimal erfolgreich verteidigen...

Solar-Projekttage: Die Sonne war mit uns

Schön, die Fotovoltaik-Anlage auf der neuen Turnhalle ist installiert und liefert Strom. Zuverlässig und so unauffällig, dass es kaum einer merkt - vielleicht ein aufmerksamer Buchhalter. Kein Wunder: man sieht die Anlage ja nur von oben...

Dennoch: Es ist ein grosser Schritt für den Schulstandort Rikon und wenigstens die aktuellen Klassen sollen etwas mehr davon haben. Vor dem verlängerten Auffahrts-Wochenende fanden daher die Solar-Projekttage statt, das Thema wurde allerdings durchaus auf allgemeine Aspekte rund um erneuerbare Energie und deren bewusste Nutzung ausgeweitet. An drei Tagen wurde in klassenübergreifenden Gruppen innerhalb der Jahrgänge gearbeitet. Hier ist ein kurzer Bericht am Beispiel einer Horde Drittklässler...

Montag war Exkursionstag: Intensives ÖV-Umsteigetraining führte uns nach Böttstein, wo das Axporama Energie-Interessierte mit einer grossen Ausstellung beeindruckt. Das gegenwärtige Aare-Hochwasser schränkte nicht nur die Stromproduktion ein (auf den ersten Blick erstaunlich, nach einer Erklärung aber logisch), sondern überflutete auch den Fussweg und bescherte uns einen kleinen Umweg beim Marsch zum Wasserkraftwerk Beznau - gleich neben dem Kernkraftwerk, welches einigen Schülern natürlich auch imponiert hätte. Immerhin waren wir aber im Kommandoraum des Flusskraftwerks willkommen, was im KKW sicher nicht der Fall gewesen wäre!

 

tl_files/Bilder 2015/ab_Maerz/Solartage_06.jpgAm Nachmittag war noch ein Besuch der brandneuen Kompogas-Anlage bei der Deponie Riet (Winterthur) angesagt. Die neongelben Westen fanden die Schüler recht cool, doch bald hätten sie diese gerne gegen einen Mundschutz egal welcher Farbe getauscht: In einigen Ecken waren die Gerüche nichts für empfindliche Riechorgane. Man sah tränende Augen, zugehaltene und gerümpfte Nasen, hochgezogene Pullover und sogar blanke Kapitulationen. Umso erstaunlicher fanden wir, dass die produzierte Gartenerde (als Nebenprodukt) gar nichts Übles mehr an sich hatte.

 

 

tl_files/Bilder 2015/ab_Maerz/Solartage_16.jpgAm Dienstag fand theoretische und praktische Physik statt. Wir erlebten die Wirkung eines grossen Parabolspiegels (ja, das Wasser KOCHTE!) und liessen auf mirakulöse Weise Strom fliessen: Peltier-Elemente und Brennstoff-Zellen sind ausserhalb des Physikzimmers noch recht wenig bekannt.

 

 

 

 

 

tl_files/Bilder 2015/ab_Maerz/Solartage_14.jpg"Praxis" hiess dann: Baue einen Solar-Katamaran! (tönt einfach besser als "Solar-Boot" und schwimmt gleich gut...) Da der Werkraum durch andere Gruppen belegt war, gab's ein paar Kompromisse, doch den Schwimmtest bestanden alle - geradeaus fahren hingegen... - natürlich war nur der Wind schuld, dass sogar der "Flugzeugträger" vom Kurs abkam!

 

Der Mittwoch galt der Präsentation und dem Austausch zwischen den Gruppen. Das Schlangenbrot mundete und einer Probefahrt im Elektromobil konnte ein Tesla-Model-S-träumender aber anonym bleibender Lehrer nicht widerstehen!

Neue Fotovoltaik-Anlage wird installiert

Der Tag war perfekt: Kein Wölklein am Himmel, frühlingshafte Temperaturen. Heute sollten also die ersten Solarpanels auf der neu gebauten Turnhalle installiert werden.

Die Drittklässler durften auch einmal mit anpacken auf dem Dach. Nach einer kurzen Information durch Colin Patrick von Helion Solar Zürich ging es das Gerüst hoch. In Zweiergruppen wurden dann einzelne Arbeiten ausgeführt: Panels auspacken, hintragen, sauber positionieren und anklemmen, Kabel verlegen und Verpackungsmaterial wegräumen. ("Sie, bin ich dänn Müll-Maa?" - "Ja, bisch hüt au!")

Danke für die Warnung die Kabelenden in Ruhe zu lassen: Bei diesem Sonnenschein lagen dort schon beim Verlegen 35 Volt drauf. Überhaupt merkten einige Jugendliche, dass hier Physik live erlebbar war und Begriffe wie Serie- und Parallelschaltung auch ausserhalb des Naturlehre-Zimmers eine ganz handfeste Bedeutung hatten.

Sonnenfinsternis am 20. März

Eine 70%ige Sonnenfinsternis, schönes Wetter UND eine Mathe-Doppellektion zur gleichen Zeit?

Womit haben wir das verdient?
Wie schaut man eine Sonnenfinsternis an?
Warum ist der Geographielehrer so aufgeregt?
Wann ist das Maximum?
Was könnte den Mathelehrer veranlassen uns dann rauszulassen?
Werde ich den Pausenkiosk in der Dunkelheit überhaupt finden?

Um es kurz zu machen: Der Geographielehrer ist auch der Mathelehrer und an Mathe dachte er ausnahmsweise kaum. Verschiedene Hilfsmittel erlaubten es, die einzelnen Phasen der Sonnenfinsternis gefahrlos zu betrachten: Solar-Brillen, Feldstecher mit Schutzfolie und verschiedene Projektionseinrichtungen standen zur Verfügung.